
Note 4,93
Kursgesamtbewertung unserer
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🐾 Tiergestützte Therapie – Wissenschaftlich fundiert, evidenzbasiert und ganzheitlich wirksam
Die Tiergestützte Therapie gewinnt weltweit an Anerkennung. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zeigen heute klar: Zielgerichtete tiergestützte Interventionen können körperliche, psychische und soziale Prozesse messbar positiv beeinflussen.
Tiere erreichen Menschen auf einer Ebene, die klassische Therapien sinnvoll erweitert – ob in der Psychologie, Pädagogik, Traumaarbeit, Rehabilitation oder Geriatrie.
📌 Was versteht man unter Tiergestützter Therapie?
Tiergestützte Therapie ist die strukturierte, geplante und professionelle Einbindung von Tieren in therapeutische Prozesse.
Tiere unterstützen Menschen durch:
• emotionale Nähe
• Stressreduktion
• soziale Aktivierung
• Motivation und Freude
• Förderung der Emotionsregulation
• nonverbale Kommunikation
Ihre unvoreingenommene, authentische Art ermöglicht Zugänge, die sprachlich oft schwer erreichbar sind.
🔬 Wissenschaftliche Evidenz – was Studien zeigen
Aktuelle systematische Reviews und Meta-Analysen belegen den Nutzen tiergestützter Interventionen in verschiedenen Fachbereichen.
Die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Überblick:
🧠 Depression & Angststörungen
Studien zeigen unter anderem:
• Senkung des Stresshormons Cortisol
• Erhöhung von Oxytocin
• verbesserte Stimmung
• mehr Ruhe und emotionale Stabilität
• erhöhte soziale Offenheit
🌪️ Trauma & PTBS
Regelmäßige tiergestützte Therapien können:
• das Sicherheitsgefühl erhöhen
• emotionale Stabilisierung fördern
• Erregungszustände reduzieren
• das Emotionsmanagement verbessern
👦 Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)
Meta-Analysen belegen:
• mehr Blickkontakt
• höhere soziale Interaktion
• weniger Stereotypien
• gesteigerte Aufmerksamkeit
• Förderung nonverbaler Kommunikation
⚡ ADHS
Tiergestützte Settings können:
• die Konzentrationsfähigkeit unterstützen
• die Lernmotivation erhöhen
• Impulskontrolle & Motorik fördern
• ein positives Lernumfeld schaffen
👵 Demenz & Altersdepression
Studien aus der Gerontologie zeigen:
• verbesserte Stimmung
• mehr soziale Teilhabe
• gesteigerter Antrieb
• weniger depressive Symptome
• positive Effekte durch Hundetherapie
🐎 Neurologie, Physiotherapie & Reha
Besonders Hippotherapie zeigt signifikante Verbesserungen in:
• Gleichgewicht
• Koordination
• Muskeltonus
• Haltung & Motorik
• neurologischer Rehabilitation (MS, Zerebralparese, Schlaganfall)
⚖️ Chancen & Grenzen der Tiergestützten Therapie
Tiergestützte Interventionen sind eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz für Psychotherapie oder Medizin.
Wichtig:
• 🐾 Tierwohl steht immer im Mittelpunkt
• 🎓 Fachkompetenz und fundierte Ausbildung sind entscheidend
• ✨ Interventionen müssen individuell geplant werden
• 🧪 Evidenzbasierung ist zentral
• 🤝 Sie wirken besonders gut in Kombination mit klassischen Therapieverfahren
🌿 Fazit – Tiere ermöglichen, was Worte allein oft nicht schaffen
Tiergestützte Therapie ist eine wissenschaftlich fundierte Interventionsform, die Körper, Psyche und soziale Entwicklung positiv beeinflussen kann.
Tiere können:
• Vertrauen fördern
• Emotionen stabilisieren
• Lebensfreude wecken
• soziale Teilhabe stärken
• Lernprozesse fördern
• innere Sicherheit vermitteln
Eine heilsame Verbindung, die auf Beziehung, Bewegung und echter Begegnung basiert.
🏛️ Qualitätssicherung durch die ÖGTT & Mauritiushof NaturAkademie MNA
Die ÖGTT – Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie setzt klare Qualitätsstandards für:
• Ausbildung
• Tierwohl
• Ethik
• Methodik
• Professionelle Umsetzung
Die Mauritiushof NaturAkademie (MNA) ist die offizielle zertifizierte ÖGTT-Ausbildungseinrichtung – mit wissenschaftlicher Ausrichtung und ärztlicher Leitung.
➡️ Erfahre mehr über den Diplomlehrgang Tier- und Naturgestützte Interventionen (TGI/NGI)
📚 Wissenschaftliche Quellen (Auswahl)
Beetz, A. et al. (2012). Psychosocial and psychophysiological effects of human–animal interactions.
Handlin, L. et al. (2011). Short-term interaction between dogs and their owners.
O’Haire, M. (2015). The efficacy of animal-assisted interventions for trauma.
Berry, A., Borgi, M. et al. (2013). Animal-assisted interventions in autism spectrum disorders.
Gabriels, R. et al. (2012). Hippotherapy for children with autism.
Schuck, S. et al. (2013). Animal-assisted therapy for ADHD.
Bernabei, V. et al. (2013). Animal-assisted interventions for elderly depression.
Travers, C. et al. (2013). Animal-assisted interventions in dementia.
Stergiou, A. et al. (2017). Effects of hippotherapy on cerebral palsy.
Silkwood-Sherer, D. et al. (2012). Hippotherapy in multiple sclerosis.


