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Kursgesamtbewertung unserer

AbsolventInnen

🐾 Tiergestützte Therapie – Wissenschaftlich fundiert, evidenzbasiert und ganzheitlich wirksam

Die Tiergestützte Therapie gewinnt weltweit an Anerkennung. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zeigen heute klar: Zielgerichtete tiergestützte Interventionen können körperliche, psychische und soziale Prozesse messbar positiv beeinflussen.
Tiere erreichen Menschen auf einer Ebene, die klassische Therapien sinnvoll erweitert – ob in der Psychologie, Pädagogik, Traumaarbeit, Rehabilitation oder Geriatrie.

📌 Was versteht man unter Tiergestützter Therapie?

Tiergestützte Therapie ist die strukturierte, geplante und professionelle Einbindung von Tieren in therapeutische Prozesse.

Tiere unterstützen Menschen durch:

• emotionale Nähe
• Stressreduktion
• soziale Aktivierung
• Motivation und Freude
• Förderung der Emotionsregulation
• nonverbale Kommunikation

Ihre unvoreingenommene, authentische Art ermöglicht Zugänge, die sprachlich oft schwer erreichbar sind.

🔬 Wissenschaftliche Evidenz – was Studien zeigen

Aktuelle systematische Reviews und Meta-Analysen belegen den Nutzen tiergestützter Interventionen in verschiedenen Fachbereichen.


Die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Überblick:

🧠 Depression & Angststörungen

Studien zeigen unter anderem:

• Senkung des Stresshormons Cortisol
• Erhöhung von Oxytocin
• verbesserte Stimmung
• mehr Ruhe und emotionale Stabilität
• erhöhte soziale Offenheit

 

🌪️  Trauma & PTBS

Regelmäßige tiergestützte Therapien können:

• das Sicherheitsgefühl erhöhen
•  emotionale Stabilisierung fördern
•  Erregungszustände reduzieren
• das Emotionsmanagement verbessern

👦 Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Meta-Analysen belegen:

• mehr Blickkontakt
• höhere soziale Interaktion
• weniger Stereotypien
• gesteigerte Aufmerksamkeit
• Förderung nonverbaler Kommunikation

⚡ ADHS

Tiergestützte Settings können:

• die Konzentrationsfähigkeit unterstützen
• die Lernmotivation erhöhen
• Impulskontrolle & Motorik fördern
• ein positives Lernumfeld schaffen

 

👵 Demenz & Altersdepression

Studien aus der Gerontologie zeigen:

• verbesserte Stimmung
• mehr soziale Teilhabe
• gesteigerter Antrieb
• weniger depressive Symptome
• positive Effekte durch Hundetherapie

🐎 Neurologie, Physiotherapie & Reha

Besonders Hippotherapie zeigt signifikante Verbesserungen in:

• Gleichgewicht
• Koordination
• Muskeltonus
• Haltung & Motorik
• neurologischer Rehabilitation (MS, Zerebralparese, Schlaganfall)

⚖️ Chancen & Grenzen der Tiergestützten Therapie

Tiergestützte Interventionen sind eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz für Psychotherapie oder Medizin.

Wichtig:

• 🐾 Tierwohl steht immer im Mittelpunkt
• 🎓 Fachkompetenz und fundierte Ausbildung sind entscheidend
• ✨ Interventionen müssen individuell geplant werden
• 🧪 Evidenzbasierung ist zentral
• 🤝 Sie wirken besonders gut in Kombination mit klassischen Therapieverfahren

🌿 Fazit – Tiere ermöglichen, was Worte allein oft nicht schaffen

Tiergestützte Therapie ist eine wissenschaftlich fundierte Interventionsform, die Körper, Psyche und soziale Entwicklung positiv beeinflussen kann.

Tiere können:

• Vertrauen fördern
• Emotionen stabilisieren
• Lebensfreude wecken
• soziale Teilhabe stärken
• Lernprozesse fördern
• innere Sicherheit vermitteln

Eine heilsame Verbindung, die auf Beziehung, Bewegung und echter Begegnung basiert.

🏛️ Qualitätssicherung durch die ÖGTT & Mauritiushof NaturAkademie MNA

Die ÖGTT – Österreichische Gesellschaft für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie setzt klare Qualitätsstandards für:

• Ausbildung
• Tierwohl
• Ethik
• Methodik
• Professionelle Umsetzung

Die Mauritiushof NaturAkademie (MNA) ist die offizielle zertifizierte ÖGTT-Ausbildungseinrichtung – mit wissenschaftlicher Ausrichtung und ärztlicher Leitung.

➡️ Erfahre mehr über den Diplomlehrgang Tier- und Naturgestützte Interventionen (TGI/NGI)

📚 Wissenschaftliche Quellen (Auswahl)

Beetz, A. et al. (2012). Psychosocial and psychophysiological effects of human–animal interactions.
Handlin, L. et al. (2011). Short-term interaction between dogs and their owners.
O’Haire, M. (2015). The efficacy of animal-assisted interventions for trauma.
Berry, A., Borgi, M. et al. (2013). Animal-assisted interventions in autism spectrum disorders.
Gabriels, R. et al. (2012). Hippotherapy for children with autism.
Schuck, S. et al. (2013). Animal-assisted therapy for ADHD.
Bernabei, V. et al. (2013). Animal-assisted interventions for elderly depression.
Travers, C. et al. (2013). Animal-assisted interventions in dementia.
Stergiou, A. et al. (2017). Effects of hippotherapy on cerebral palsy.
Silkwood-Sherer, D. et al. (2012). Hippotherapy in multiple sclerosis.

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Kind in der Tiergestützten Arbeit
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